»Flinders Ranges (06. – 08.03.2012)«

Vom Barossa Valley aus führte uns der Weg weiter Richtung Norden. Nach einem kurzen Stopp in Port Augusta und dessen tollen botanischen Garten (The Australian Arid Lands Botanic Garden) hieß es vorerst einmal Abschied nehmen vom bevölkerungsreichen Gebiet. Es ging auf zum Flinders Range National Park.

Die erste Nacht verbrachten wir in der Nähe des Kanyaka Wasserloches, das wir gleich am nächsten Morgen 07.03.2012 besichtigten. Ein durchaus beachtliches Wasserloch, wenn man bedenkt, wie dürr und trocken es in dieser Gegend ist. Als nächste Station waren die Yourambulla Caves vorgesehen. Diese liegen nur unweit von der Stadt Hawker entfernt und sind für die Aborigines heilige Stätte. Der Weg zu den Höhlen führt über einen felsigen Pfad hinauf auf den Berg von wo aus man auch einen super Ausblick auf die Umgebung hat. In den drei Höhlen sind verschiedene Felsbilder von Aborigines zu sehen. Dann war Wandern angesagt. Hierfür hatten wir uns den Flinders Ranges National Park ausgesucht. Leider war der Tag doch schon etwas fortgeschritten, sodass es nur für eine etwas kleinere Wanderung reichte. Deshalb machten wir uns von Wilpena Pound auf zum Mount Ohlssen (6,5 Km und 4 Stunden). Oben angekommen konnten wir einen 360 Grad Ausblick auf die umliegenden Berge und Täler werfen – einfach unglaublich. Allerdings erstaunte uns vor allem, dass es doch so grün war, in einer Gegend die wir trister erwartet hatten.

Da wir in den folgenden Tagen uns auf den Oodnadatta Track, eine Alternativroute um vom Süden in das Zentrum Australiens zu kommen hielten wir noch kurz beim Visitor Centre. Dort bekamen wir die Auskunft, dass aufgrund von starkem Niederschlag in letzter Zeit die Straße zum Teil ganz gesperrt sei und zum Teil nur für Allrad-Fahrzeuge offen sei. Eine Enttäuschung, allerdings muss mit so etwas immer gerechnet werden. Als Entschädigung fuhren wir einen tollen Touristic Drive, bei dem wir hin und wieder kleinere Flüsse überqueren mussten. Dafür wurden wir allerdings mit einer sagenhaften Landschaft belohnt, sowie Tierleben.

Am Abend und am nächsten Morgen (08.03.2012) wurde eine eventuelle alternative Strecke zum Oodnadatta Track überlegt und die Blinman Mine angeschaut. Letztere wurde Ende des 19. Jahrhunderts errichtet und bis ins 20. Jahrhundert betrieben. Dabei entstand ein riesiger Haufen an Schlacke, der wie verschiedene Schächte und Ruinen von Funktionshäusern heute immer noch zu sehen ist. Danach hofften wir auf unsere letzte Chance und holten uns nochmal aktuelle Stände zum Zustand des Oodnadatta Tracks, leider hatte sich nicht viel getan und für ein “normales” Fahrzeug war die Strecke immer noch gesperrt. Somit blieb uns keine andere Wahl, als wieder zurück nach Port Augusta zu fahren und von dort den Stuart Highway Richtung Alice Springs zu nehmen.

One comment

  1. heide saeurig says:

    hi sehr schön und sehr informativ beschrieben habt Euch ja richtig mit allem beschäfftigt das merkt man super :-)
    da erfährt man richtig viel !

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