»Frenchmans Cap – Tag 4«

Früh Morgens machten sich die 4 Jungs auf den Weg. Wir blieben noch etwas liegen, unentschlossen ob wir den Track heute schon verlassen sollten oder noch etwas bleiben sollen. Die Optionen waren: Entweder heute mit dem Bus, morgen per Anhalter oder Übermorgen mit dem Bus. Schließlich entschieden wir uns, die Hütte heute noch zu verlassen und uns auf den schlammigen Weg in Richtung Parkplatz auszumachen.

Wir packten unsere Sachen zusammen und hatten nun wieder deutlich mehr Gewicht zu tragen. Unsere Schuhe und Klamotten waren leider immer noch nicht trocken, daher packten wir die nassen Sachen in eine extra Tüte. Beim Schuhe anziehen musste Tobi leider feststellen, dass seine einlege Sohlen fehlten. Diese hatten wir zum trocknen aus den Schuhen herausgenommen. Leider konnten wir sie nicht finden und schlossen, dass jemand diese wohl versehentlich mitgenommen hatte. So ging es schließlich gegen Mittag los. Das Wetter war diesmal angenehm, kein Regen und hin und wieder ließ sich sogar die Sonne blicken. Wir waren gespannt auf den matschigen Teil des Weges. Zum Glück war es nicht so schlimm, wie auf dem Hinweg und wir fanden meistens einen recht guten Weg durch den Sumpf. Allerdings verschwanden die Füße doch hin und wieder einmal bis zum Knie im Matsch. Der Matsch war bereits fast zu Ende, als auf der linken Seite des Pfades sich etwas schwarzes ringelte – eine Tiger-Schlange. Für uns die erste Begegnung mit einer Schlange in der Wildnis. Sie bahnte sich gemütlcih ihren Weg durch das Gras und verschwand. Die Tiger-Schlange ist eine der giftigsten der Welt, wie wir später erfuhren.

Nach rund fünf Stunden kamen wir zur Brücke über den Franklin River, kurz vor dem Parkplatz. da wir noch einiges an Zeit hatten entschieden wir uns, uns im Wasser zu waschen und auch unsere dreckigen Klamotten und Schuhe zu säubern. Danach hingen wir die Sachen zum trocknen über die Brücke und machten uns auf dem Parkplatz unser, nach 17 Kilometer, wohlverdientes Abendessen. Wir hatten gerade begonnen, unsere Sachen zusammen zu packen als auch schon der Bus kam.

In Lake St. Clair angekommen mussten wir zunächst einmal ein paar Dinge organisieren. Wir brauchten eine Unterkunft in Hobart und in Port Arthur, sowie verschiedene Bustickets. Dann ging es zum nächsten Campingplatz auf dem Wanderweg der glücklicherweise nur wenige hundert Meter entfernt war.. Dort schlugen wir das Zelt auf und gingen dann zu Bett. Es war schon dunkel und wir waren müde nach dem anstrengenden Tag.

Leider war die Nacht sehr kalt, ca. 5 Grad wie wir später erfuhren und wir konnten nicht wirklich gut schlafen.

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