Archive for Western Australia

»Katherine – Auto Verkauf (20. – 21.05.2012)«

In Katherine angekommen führte unser Weg zu unserem potenziellen Autokäufer. Nach einem kurzen Plausch und einer Probefahrt schien die Sache schon in trockenen Tüchern zu sein. Doch nach Rücksprache mit seiner Freundin wollten sie das Risiko ein Auto ohne Road-Worthy-Certificate (dieses wird zum Anmelden oder Ummelden eines Autos im Northern Teritorry benötigt) zu kaufen nicht eingehen. Schlussendlich einigten wir uns am nächsten Morgen zum Mechaniker zu fahren und dort das Zertifikat machen zu lassen.

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»Kimberley Region (15. – 19.05.2012)«

Auf dem Weg von Port Hedland nach Broome folgten wir ca. 500 Kilometer dem Highway, zu dessen linken sich die Great Sandy Desert erstreckte. In Broome versuchten wir nochmals unser Glück, Ersatzreifen zu erstehen, erfolgreich. Neben verschiedenen anderen organisatorischen Dingen war auch noch Zeit den Tiefseehafen, Roebuck Bay, Pearl Luggers und den Cable Beach anzusteuern. Die Roebuck Bay, die wir vom Pioneer Friedhof betrachteten ist sehr schön, allerdings wegen Quallen nicht unbedingt zum Schwimmen geeignet. Ebenfalls toll ist der Cable Bach, besonders bei Sonnenuntergang, wenn der helle Strand rötlich schimmert. Der etwas ungewöhnliche Name Cable Beach stammt von einer Telegrafenleitung, die an dieser Stelle Australien und Südasien verband. Wer Dinosauerierspuren sehen möchte ist am Gantheaume Point am richtigen Platz. Bei Ebbe können dort Dinosaurierspuren angeschaut werden – passend zu unserem Hörbuch “The Lost World” – war der Besuch verpflichtend. Leider waren wir nicht bei Ebbe dort und mussten uns daher mit einem Betonabdruck begnügen. Da Broome durch die Perlenindustrie entstanden ist und heute die Perlenhauptstadt der südlichen Hemisphäre ist, durfte ein Besuch im Pearl Luggers nicht ausgelassen werden. Dort erfährt man mehr über die Geschichte, die Taucheranzüge und die Bedeutung japanischer Perlentaucher.

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»Karijini National Park und Port Hedland (11. – 15.05.2012)«

Am 11.05.2012 durften wir erneut erfahren, wie weitläufig Australien ist. Vom Ningaloo Reef bzw. Exmouth bis zum Karijini National Park, die nächste sehenswerte Station, sind es ca. 700 Kilometer. Somit wurde der Tag komplett im Auto verbracht. Beim Umräumen des Autos bemerkten wir, dass der rechte Vorderreifen bereits viel Luft verloren hatte und der rechte Hinterreifen summte. Damit war die erste Aufgabe für den nächsten Morgen klar: 2 mal Reifen wechseln.

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»Korallen Küste (09. – 10.05.2012)«

Drei Wochen nach der Ankunft in Carnarvon sollte es wieder auf die Reise gehen. Doch zunächst musste der Flug nach Asien und nach Deutschland gebucht werden. Wie in der Beschreibung geschrieben, setzten wir uns mit Etihad in Verbindung. Allerdings wollten diese unser Ticket nicht buchen (Open Return) da die Vertragsregelungen wohl unklar waren. Dann sprachen wir mit einer freundlichen Dame, die uns anbot sich darum zu kümmern und sich bei uns zu melden. So konnten wir uns am Mittag des 09.05.2012 auf den Weg zur Coral Bay machen wo das größte Küstenriff der Wellt – Ningaloo Reef – liegt.

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»Carnarvon und Umgebung (17.04 – 09.05.2012)«

Nachdem die Autobatterie bisher gute Dienste geleistet hatte, quittierte sie am Morgen des 01.05.2012 den Dienst und ließ uns im Stich. Somit hieß es für uns statt zur Arbeit zu fahren, das Auto zunächst auf eine Straße zu schieben und dann dann australischen ADAC (RAC – Road Assistance Club) anzurufen. Dieser brachte uns zu unserer Farm, wo wir das Auto per Starter-Kabel wieder zum Laufen brachten. Unser freundlicher Farmer empfahl uns, einen kleinen Ausflug zu den nahe gelegenen Blowholes und dem Red Bluff zu unternehmen, da nicht so viel zu tun war.

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»Arbeit in Carnarvon(17.04 – 09.05.2012)«

Sollte es bis Carnarvon nicht mit dem Job auf einem Fischerboot klappen, war dies für uns der Ort an dem wir, auf dem Boot oder nicht, auf jeden Fall arbeiten wollten. Somit stand fest, nun musste ein Job her. Das Besucherzentrum war hierfür nicht sehr hilfreich. Nach dem die Aushänge an den drei “schwarzen Brettern” in der Stadt angebracht waren, ging es weiter zum Hafen. Leider war dort nicht sehr viel los und wir zogen los, um die einzelnen Plantagen ab zu fahren.

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»Shark Bay (15. – 16.05.2012)«

Am gleichen Tag, den wir Morgens im Kalbarri National Park verbracht hatten, erreichten wir noch den Hamelin Pool in der Shark Bay. Dort gab es erneut Stromatholide zu sehen, die zu den ältesten Organismen der Welt gehören und Sauerstoff produzieren. Letzteres konnten wir in Form von aufsteigenden Blasen beobachten. » Read more..

»Zentrale Westküste (13. – 15.04.2012)«

In Geraldton bemühten wir uns erneut, einen Job auf einem Fischerboot zu finden. Zudem machten wir uns Gedanken, wie wir anderweitig unsere Reisekasse auffüllen könnten. Wir beschlossen noch bis Carnarvon auf einem Fischerjob zu hoffen und falls es nicht klappt, in Carnarvon einen anderen Job zu suchen.

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»Perth und Umgebung (07. – 12.04.2012)«

Nun da die Westküste erreicht war, führt unser Weg nach Norden, Perth entgegen. Auf dem Weg schauten wir im Lake Clifton Thromboliten, die Nachfahren einiger der ältesten Organismen der Welt sind. Gegen Nachmittag wurde dann Fremantle, kurz vor Perth erreicht. Dort ließen wir uns für zwei Tage nieder. Unter anderem probierten wir das Little Creatures, ein Bier welches in einer Brauerei in Fremantle gebraut wird und uns von jemand auf dem Overlandtrack empfohlen wurde. Überrascht waren wir von dem netten Sonntagsmarkt und einigen schönen Museen. Bei unserem Rundgang durch Fremantle, entdeckten wir im Wasser nur unweit von der Küste ein paar Delfine. Nach dem wir diese einige Zeit beobachtet hatten, beschlossen wir ins Wasser zu gehen und schwammen bis ca. drei Meter an sie heran. Dabei konnten wir das Ausatmen deutlich hören. Ein super Erlebnis! Achja, es gab auch leckeres Essen, Calamaris und das umsonst.

Am 09.04.2012 wurde Perth erkundet. Am Morgen joggte ich ein wenig durch den schönen botanischen Garten und danach ging es in die Stadt. Trotz 1,5 Mio. Einwohner erscheint Perth eher als kleinere Stadt. Sie ist wohl die isolierteste Hauptstadt der Welt und obwohl Western Australia rund ein Drittel von Australiens Landfläche ausmacht, leben dort nur 2,15 Mio. Menschen. Am Abend genossen wir den Ausblick vom botanischen Garten auf die Innenstadt von Perth beim Sonnenuntergang. Ein optimaler Platz um auszuspannen. Danach wurde nach einiger Zeit wieder das Nachtleben einer Stadt erkundet, wobei wir einige nette Leute trafen.
Da wir immer noch auf der Suche nach einem Fischerjob waren, machten wir uns nochmals auf nach Fremantle um dort unser Glück zu versuchen. An verschiedenen Stellen im Hafen hängten wir unsere Jobsuch-Zettel auf. Am Nachmittag nutzten wir das kostenlose Internet erledigten wir einige organisatorischen Dinge.

Letztendlich verließen wir Fremantle und somit auch Perth am 11.04.2012 und fuhren weiter Richtung Norden, dem Endziel Darwin entgegen. Nun wurde an fast jedem Hafen ein Zettel aufgehängt, mit der Hoffnung das es irgendwann klappen musste.
Gegen Spätnachmittag erreichten wir den Nabung National Park. Dort sticht einem vor allem der weiße Sand ins Auge, wodruch der Anblick bei einem Sonnenuntergang atemberaubend ist.Am nächsten Morgen fuhren wir dann zu den berühmten Pinnacles und wanderten dort ein wenig. Die vielen kleinen und größeren Spitzen, die aus dem Sand empor ragen sehen unglaublich aus.


Dann wurde den ältesten Organismen der Welt (3400 Millionen Jahre alt), den Stromatholiden am Lake Thetis, ein Besuch abgestattet. Diese haben das Leben auf der Erde überhaupt erst möglich gemacht, da sie über Millionen Jahre die Atmosphäre mit Sauerstoff angereichert haben.

 

»Der Südwesten (04. – 06.04.2012)«

Vom Porongurup National Park führte der Weg, über Mount Barker nach Denmark wieder zurück an die Küste. Dort sollte ein lohnenswerte Blick vom Mount Shadforth Lookout genossen werden, allerdings hatte das Wetter etwas dagegen – Wolken und hin und wieder Regen. Nach einem kurzen Abstecher im William Boy National Park, der bekannt für den Green Pool und die Elephant Rocks ist, ging es in den Valley of the Giants National Park. Der Park ist nach den großen Bäumen die in der Gegend wachsen benannt. Diese hohen Bäume boten auch etwas Schutz vor dem Regen. Über eine Schotterstraße erreichten wir den “Giant Tingle Tree”. Ein riesen Tingle Baum, in dem ohne weiteres ein VW-Bus platz hat – einfach gigantisch. Der Baumstamm ist durch Feuer, Pilze und Ungeziefer ausgehöhlt. Die Bäume werden rund 40-60 Meter hoch und sind mehrere 100 Jahre alt.

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